Kim Brenneke - FSJ in der Kita

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

In erster Linie, um meine Pflichtpraktikumszeit für meinen Wunschstudiengang (Soziale Arbeit) zu erfüllen und um eine „Pause“ zwischen der Schulzeit und dem Studium zu haben.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas neues gelernt?

Definitiv: Den Umgang mit Kleinkindern, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu werden im Hinblick auf die täglichen Arbeiten in einer Krippe und vieles mehr.

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim DRK gemacht ?

Das ist ehrlich gesagt reiner Zufall gewesen ;)

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Geduld steht an erster Stelle – etwas, was ich vor meinem FSJ nicht unbedingt von mir behaupten konnte ;-) Und ich habe gelernt in Stresssituationen Ruhe zu bewahren sowie für den Moment wichtige Entscheidungen selbstständig zu fällen.

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Ja, ich habe einen sehr genauen Einblick in ein Berufsfeld bekommen, welches mir so gut gefallen hat, das ich meinen weiteren Berufsweg in dem Bereich einschlage (Studium Erziehungswissenschaften)!

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Herausforderung, Stress, SPASS!

7. Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst?

Ganz, ganz viele kleine Momente mit Kindern im Alltag der Krippe. Und das Abschiedsfest in der Krippe – es war schön so viele positive Rückmeldungen von den Eltern, den Kindern sowie auch von meinen Kollegen zu bekommen.

8 Welche Tätigkeiten waren Teil Deiner Arbeit?

Frühstück zubereiten, Angebote von Erzieherinnen begleiten und unterstützen, Toilettengänge begleiten, Wickeln, mit Kindern spielen, singen, malen, lesen, eigene Angebote gestalten, Wäsche machen, Einkäufe erledigen, die Kinder schlafen legen.

9.Wie hast Du die Bildungsseminare während Deines Freiwilligendienstes erlebt?

Sehr interessant und vielfältig im Hinblick auf die Themen, die wir bearbeitet haben. Immer wieder spaßig innerhalb der Gruppe und mit den Teamern. Sehr unterstützend bei Problemen jeglicher Art.

10. Möchtest Du uns noch etwas mitteilen?

Ein FSJ ist mehr als nur ein Lückenfüller, es ist eine wunderbare Erfahrung und Chance!

Vielen Dank für das tolle Jahr, ihr beim DRK macht alle eine klasse Arbeit, um uns bei unserem FSJ zu unterstützen und zu fördern ! =)

Lea Hodde - FSJ in Werkstätten für Menschen mit Einschränkungen

1. Warum wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?

Ich wollte Erfahrung sammeln, um zu gucken in welchem Bereich ich später arbeiten möchte.

2. Hast Du in Deinem Freiwilligendienst etwas neues gelernt?

Ja, ich habe vieles über Behinderungen gelernt, wie sie entstehen und wie man den Menschen dann helfen kann.

3. Wieso hast Du Deinen Freiwilligendienst beim DRK gemacht ?

Weil die Delme-Werkstätten das nur, bzw. glücklicherweise über das DRK angeboten haben. Mein Vater war damals Rettungswagenfahrer beim DRK, auch daher war das DRK für mich sympathischer als andere Träger.

4. Hast Du Dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei Dir entwickelt?

Ja, ich bin geduldiger geworden und denke man sollte Menschen mehr helfen und öfter mal Herz zeigen.

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Ja!!!! Ich weiß jetzt definitiv, dass ich im Behindertenbereich arbeiten möchte!!

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Spaßig, bewegend, schön.

7. Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Eine Patientin und Beschäftigte im Rollstuhl bekam einen epileptischen Anfall. Wie sie langsam dort rein geraten ist, merkte sie es (sonst merkt sie diesen Übergang nicht bzw. sehr selten), fing an zu weinen und schrie, dass sie diese Anfälle nicht mehr haben will.

8. Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?

Produktion, Pflege, Kurzstreckenfahrten, Aufsicht, Essen anreichen, Sondieren.

9. Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?

Die Seminare waren klasse!!! Wir hatten jede Woche ein super Programm! Ich habe mich mit den Leuten sehr gut verstanden und das Team war locker drauf und hat uns immer geholfen!!

10. Möchtest Du uns noch etwas mitteilen?

Die FSJ-Zeit war wunderschön und ich habe die Seminare immer sehr genossen!! Ihr alle wart super drauf und habt uns bei Problemen sofort geholfen. Hut ab an das Seminar Team Gruppe B !

Hanna Hibbe - FSJ im Pflegebereich in einem Mehrgenerationenhaus

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Auf eine Stelle als FSJ habe ich mich zunächst nur beworben, da ich es als "Vorpraktikum" für mein Studium nutzen wollte. Der zweite Gedanke war allerdings, dass mir hier die Chance gegeben wird zu sehen, ob es überhaupt die richtige Wahl war, ein soziales Studium zu absolvieren. Außerdem sah ich hier die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, die einem im weiteren Leben vielleicht noch ganz nützlich sein könnten. Auch wusste ich ganz ehrlich nicht genau, was ich nach der Schule machen wollte. Für solche Fälle ist das FSJ, meiner Meinung nach, eine grandiose Möglichkeit, denn hier kann man Geld verdienen, hat Spaß an der Arbeit, hat (meistens) nette Kollegen und hat, dank den Seminaren auch eine gute fundierte Unterstützung zu seiner Arbeit, da man während der Seminare die Gelegenheit hat sich mit anderen auszutauschen.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas neues gelernt?

In meinem FSJ habe ich viele neue Sachen gelernt. Selbstbewusstsein, Mut, Kraft, Menschenkenntnis, Kochen ;D, auf Menschen zu zugehen, sich mit Dingen/Lebensgeschichten auseinanderzusetzen, auch mal in den "sauren Apfel" zu beißen und Aufgaben zu machen, die nicht so angenehm sind. Vor allem für mein Studium habe ich gelernt, wie man mit Schicksalen umgehen muss, wie man die passenden Worte findet und vor allem das Trösten.

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim DRK gemacht ?

Es war eher Zufall, dass ich beim DRK gelandet bin. Ich habe mich bei vielen anderen Stellen beworben. Nichtsdestotrotz bereue ich die Entscheidung nicht. Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht die Arbeit mal mit zu bekommen, die das DRK leistet.

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Ich kann heute Dinge eigenständiger erledigen. Was mir allerdings am meisten aufgefallen ist ,war die Tatsache, dass ich nie wirklich Bezug zu kleinen Kindern (Krippe-/Kindergartenalter) hatte und nun kann ich mich prima mit den Kleinen beschäftigen.

Mein Freundeskreis hat sich verändert durch mein FSJ ;) Der ist größer geworden mit Menschen die ich nie wieder missen möchte :)

 5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Die Vorteile von meinem FSJ sind einmal neue Kontakte im sozialen Bereich, meinen bestätigten Praktikumsplätze und meine erweiterten Fähigkeiten.

 6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Inspirierend, aufregend, einmalig

 7. Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst?

Es gab viele bewegende Momente in meinem FSJ. Mein persönlicher "Ich hab gleich Pipi in den Augen"-Moment war, als ein Kind aus der Hausaufgabenhilfe mich kurz vor Ende meines FSJ in den Arm nahm und meinte, dass wenn ich gehen würde, wäre es für immer traurig und wolle dann auch nicht mehr zu Hausaufgabenhilfe kommen, weil ich ihre beste Freundin geworden bin.

8. Welche Tätigkeiten waren Teil Deiner Arbeit?

Eigentlich war ich Mädchen für alles aber meine Hauptaufgaben waren: Auf Ordnung zu achten, Tresendienst, Mittagessenzubereitung, Pressetexte verarbeiten, Veranstaltungen vor- und nachzubereiten, Fahrdienste, Einkäufe, meine Bastelgruppe betreuen.

9.Wie hast Du die Bildungsseminare während Deines Freiwilligendienstes erlebt?

Als erstes fällt mir immer der Tagesabschluss in der Blockhütte und auf dem Parkplatz ein, aber dann denke ich an die lehrreichen Seminarstunden, die lustigen Momente, meinen Vortrag über Psychische Störungen und an die wundervollen Yoga-Stunden mit Jutta :)

Die Seminare waren manchmal auch ein bisschen anstrengend, aber alles in allem war es echt eine schöne Zeit und zum Schluss kam es mir wirklich wie ein großes Familientreffen vor. Die Seminare waren eine schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag und dank dem Selbstverteidigungskurs fühlte man sich auch gleich sicherer auf dem Weg nach Hause von der Arbeit und wusste, dann dem Ersthelfer-Seminar, wie man bei welchen Unfällen handeln muss.

 10. Möchtest Du uns noch etwas mitteilen?

Ich möchte euch danken für die Zeit, die ihr mit uns verbracht habt und für uns geopfert habt, denn ich kann mir vorstellen, dass wir teilweise schlimmer waren als ein Sack Flöhe. Ihr hattet immer die Geduld mit uns zu reden, ob über ernste Sachen oder über Pizzafaris;) Ihr wart immer für uns da wenn wir euch gebraucht haben und standet uns mit Rat und Tat zur Seite. Ich kann sagen, dass das FSJ und die Menschen die man dadurch kennengelernt hat ein Teil meines Lebens wurden und zu einem festen Bestandteil des Erwachsenwerdens wurden. Macht so weiter!!!! Ihr seid klasse :)

Simon W. - FSJ im Rettungs- und Transportdienst

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Ich hatte mich für einen Freiwilligendienst entschieden, weil ich Zeit haben wollte, um herauszufinden, was ich machen will. Das hatte sich ziemlich schnell erledigt, denn schon einen Monat nach Beginn meines FSJ bekam ich eine Zusage für einen Ausbildungsplatz im darauffolgenden Jahr. Das FSJ habe ich dennoch durchgezogen.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas Neues gelernt?

Man lernt vor allem viele Menschen kennen, dadurch auch den Umgang mit den verschiedenen Kulturen, Krankheiten und Arbeitsweisen.

Auch Einblicke in die Arbeit in Krankenhäusern und Pflegeheimen waren möglich, so konnte man sich auch dort mal ein Bild machen, wo man selber den Alltag nicht verbringt.

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz gemacht?

Das Deutsche Rote Kreuz hatte einfach die besten Angebote. Deswegen habe ich mich für den Freiwilligendienst beim DRK entschieden.

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Ich gehe mit offeneren Augen durch die Welt, denn in meiner Tätigkeit im Krankentransport habe ich gelernt, wie wichtig es ist anderen Menschen zu helfen. Vielen ist gar nicht bewusst, dass das Leben, welches für einige sehr leicht ist, für andere jeden Tag große Herausforderungen stellt. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin.

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Auf jeden Fall, denn diese Erfahrung prägt mein Leben für immer.

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Der absolute Hammer!

7. Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Es gab viele sehr schöne Momente in der Einsatzstelle. Ob es nun Spaß mit Kollegen und Freunden während der Arbeit war oder die Firmenweihnachtsfeier, bei der man noch enger als Gruppe zusammenkam.

8. Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?

Zu meinen Aufgaben gehörten u.a.:

- Die professionelle Ausführung von Personentransporten, sowohl im Bereich der Betreuung und Versorgung als auch in der verantwortungsvollen Rolle des Fahrers.

- Die Dokumentation, in Form von Fahrtberichten.

- Desinfektionsarbeiten in der Wache und an den Fahrzeugen.

- Die Durchführung eines Projektes zusammen mit weiteren FSJlern.

9. Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?

Ich habe tolle und außergewöhnliche Menschen kennengelernt, viele Freunde gefunden und eine Menge Spaß gehabt. Wir sind in dem einen Jahr richtig zusammengewachsen und treffen uns auch über das FSJ hinaus für gemeinsame Unternehmungen.

Die Referenten haben sich immer größte Mühe gegeben, die Seminare für uns so interessant wie möglich zu gestalten, was ihnen auch durchaus gelang. So wagten wir uns beispielsweise in Rollstühlen durch Hannovers Innenstadt, erklommen die Höhen der Kletterhalle der Universität Göttingen und veranstalteten viele Gruppenaktionen.

10. Möchtest Du uns noch etwas mitteilen?

Ich möchte mich für ein tolles Jahr bei jedem Einzelnen bedanken, der Teil davon war. Es war eine unvergessliche Zeit, die mir schon am Anfang dadurch erleichtert wurde, dass ich in meiner Einsatzstelle zwei gute Freunde an meiner Seite hatte. Und danke auch an all die tollen Menschen, die ich auf den Seminaren kennenlernen durfte. Ich hoffe, ihr macht alle euren Weg im Leben.

Ein FSJ beim Deutschen Roten Kreuz ist wirklich empfehlenswert, ihr werdet es nicht bereuen. ;)

Vanessa Adler - FSJ in einem Dialysezentrum

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Nach meiner Schulzeit war ich mir nicht 100%ig sicher, was ich später für einen Beruf machen möchte und ob er wirklich so ist, wie ich ihn mir vorstelle. Ich hatte gerade meine Fachhochschulreife im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales erworben und wollte gerne etwas in diesem Bereich machen und einen Blick in die Arbeitswelt werfen, um zu sehen, ob das wirklich das Richtige für mich ist. Daher machte ich mein FSJ im Dialysezentrum Hildesheim.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas Neues gelernt?

Durch mein FSJ habe ich definitiv etwas Neues gelernt, nicht nur über das Arbeitsleben an sich, sondern auch über mich als Person. Es ist etwas ganz anderes, ob man für ein paar Tage oder Wochen in einem Betrieb als Praktikant arbeitet oder wirklich ein Jahr Hand in Hand mit seinen Kollegen zusammenarbeitet. Während des FSJ‘s bekommt man nicht nur flüchtig alles gezeigt und macht typische Praktikantenarbeiten, sondern ist fest in das ganze Geschehen der Einsatzstelle involviert und lernt einiges dazu. Man lernt viele neue Kollegen und Patienten kennen und wie man mit ihnen umgeht, wie eine medizinische Einrichtung wirklich funktioniert und vor allem erfährt man, meiner Meinung nach, so einiges über sich selbst: Wie gehe ich mit schwierigen und fremden Situationen um? Wie komme ich mit den Kollegen und Chefs klar? Und ist dieser Job vielleicht was für mich?

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz gemacht?

Dadurch, dass ich vorher bereits ein Praktikum in einem Kindergarten und in einem Krankenhaus gemacht hatte, wollte ich mal in eine etwas andere Einrichtung und als ich erfuhr, dass das Deutsche Rote Kreuz noch eine FSJ Stelle in dem Dialysezentrum frei hatte und ich über Bekannte schon etwas über ein FSJ in der Dialyse erfahren hatte, war die Entscheidung für mich schon gefallen.

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Ich selber habe schon nach einiger Zeit gemerkt, dass ich gegenüber anderen Menschen schneller offen war. Ich war schon immer einer der ruhigeren Menschen, doch durch den Umgang mit den vielen Patienten, Kollegen und den anderen FSJ’ler bei den Seminaren hat sich das schnell geändert. Und auch meine Mutter und Kollegen haben mir das bestätigt. Außerdem kann ich jetzt viel schneller und sicherer mit ungewohnten Situationen umgehen, da während des FSJ’s immer mal Situationen auftreten, mit denen man erst lernen muss umzugehen.

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Durch mein Freiwilliges Soziales Jahr sehe ich auf jeden Fall einen Vorteil für mich in der Zukunft. Ich weiß bereits, wie es in der Arbeitswelt abläuft und habe viele Erfahrungen gemacht, die sich positiv auf das weitere Arbeitsleben auswirken werden.

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Selbstständigkeit, Erfahrungen, abwechslungsreich.

7. Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Eigentlich gab es mehrere Momente, die in die engere Auswahl kommen würden. Als ich durch Krankheit nach 1 Monat im Krankenhaus wieder zurück zur Dialyse kam, hatten mir meine Kollegen einen riesigen, wunderschönen Blumenstrauß und eine liebe Karte vor meinen Spint gestellt. Als später auch noch viele Kollegen und auch Patienten persönlich zu mir kamen und sich freuten, dass ich wieder da war, war das schon ein sehr schöner Moment. Ein weiterer bewegender Moment war die Verabschiedung von meinen Kollegen an meinem letzten Arbeitstag. Ich habe mich mit vielen Kollegen wirklich gut verstanden und besonders mit der FSJ’lerin, die 2 Monate vor meinem FSJ-Ende dazu kam und die ich noch eingearbeitet habe. Wir sind in dieser Zeit so gute Freunde geworden, dass mir der Abschied umso schwerer fiel. Genauso war das beim letzten Seminar, bei dem man sich von allen trennen musste, die man vorher im Laufe der Zeit liebgewonnen hatte.

8. Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?

Meine Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich und sind schwer zusammenzufassen, besonders für Außenstehende, die nicht immer mit allen Fachbegriffen etwas anfangen können. Hauptsächlich habe ich auf den Dialysestationen mitgeholfen: Schlauchsysteme an die Dialysemaschinen auf- und abrüsten, Dialysemaschinen und Patientenplätze desinfizieren, Materialschränke aller Art auffüllen, Essen verteilen, Blutgasanalysen machen und natürlich ein offenes Ohr für die Patienten haben. Ebenso war ich aber auch “hinter den Kulissen“ am Werk. Mein zweiter Arbeitsbereich war das Lager. Ich habe die für die Dialyse notwendigen Blutschlauchsysteme, Nadeln, Blutfilter und sonstige Dinge für jeden einzelnen der Patienten zusammengepackt und vorbereitet, die Wäsche- und Materiallieferung weggepackt, habe für Ordnung in der Personal- und Patientenküche sowie im gesamten Lager gesorgt, Boten- und Patientengänge erledigt und an Weihnachten auch mal den einen oder anderen Weihnachtsbaum geschmückt.

9. Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?

Ehrlich gesagt war ich am Anfang kein großer Fan der Bildungsseminare, da ich mit manchen der dort behandelten Themenbereiche nicht immer etwas anfangen konnte. Was sich von Seminar zu Seminar aber veränderte. Ein positiver Aspekt waren aber die Teamer, die immer nett und gut drauf waren. Ebenso kann man Glück haben und bei den Seminaren wirklich coole Leute kennenlernen und vielleicht bald seine Freunde nennen. Irgendwer ist immer dabei, mit dem man sich versteht.

10. Möchtest du uns noch etwas mitteilen?

Ich kann nur jedem empfehlen, der sich nicht sicher ist was er später machen möchte oder irgendwie ein Jahr überbrücken muss, ein FSJ zu machen. Man sammelt viele, nützliche Erfahrungen für die Zukunft, lernt neue Leute kennen und verdient sogar ein wenig Kohle. ;)

Julia Bruns - FSJ im Rettungsdienst

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Überbrückung eines Jahres, da ich keine Ausbildung bekommen habe. Der Rettungsdienst hat mich einfach interessiert.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas Neues gelernt?

Sehr viel Neues, z.B. Qualifikation zum Rettungshelfer, Überblick über positives und negatives im Gesundheitswesen, und mich nicht so leicht unterkriegen zu lassen.

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz gemacht?

Es hatte keinen speziellen Grund.

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Ja, ich lass nicht mehr so schnell negative Erfahrungen an mich heran, habe gelernt, Beruf und Privatleben voneinander zu trennen. Ich bin weniger emotional im Bezug auf Einzelschicksale (meistens).

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Ja, durch die Erfahrung die man gemacht hat und die Schicksale, die man gesehen hat, ist man deutlich reifer geworden. Ein FSJ kommt bei vielen Arbeitgebern sehr gut an.

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Aufregend-lebensverändernd-erfahrungsreich.

7. Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Das Kennenlernen meines neuen Freundes beim DRK.

8. Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?

KTW fahren und Patientenbetreuung, Fahrzeugcheck.

9. Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?

Sehr schöne Abwechslung zur Arbeit. Man konnte sich gegenseitig austauschen, was ich sehr gut fand. Es gab immer wieder neue Angebote und Aktionen und man hat tolle Menschen kennengelernt. Hat mir insgesamt sehr viel Spaß bereitet.

 

Melina Pampoudikou - FSJ in der Kita

1. Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Ich wollte ein FSJ machen, um unter anderem im Lebenslauf keine Lücke zu haben und da ich keinen Studienplatz bekommen hatte. Ich hatte mir überlegt, wie man am besten den Leerlauf füllen kann und da finde ich das FSJ perfekt, weil man in eine Arbeitswelt schlüpfen kann.

2. Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas Neues gelernt?

Ich habe gelernt, dass man im Team arbeiten muss um erfolgreich zu sein, aber auch gleichzeitig viel Verantwortung bekommt und auf sich selbst angewiesen ist. So lernt man auch sich durchzusetzen sowie neue Umgangsmethoden mit Kindern und Eltern.

3. Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz gemacht?

Weil das DRK einfach am präsentesten ist und viele unterschiedliche Einsatzbereiche hat.

4. Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?

Verändert habe ich mich nicht, aber man sieht einige Dinge aus einem anderen Blickwinkel.

5. Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?

Absolut! Vor allem im Nachhinein sieht man vieles nochmal anders. Man sieht, dass man auch aus "schlechten" Dingen, die im FSJ vorgefallen sind, nur lernen kann. Man kann mit einem FSJ nur dazu lernen. Es ist nie umsonst oder Zeitverschwendung. Selbst wenn es einem nicht gefallen hat, weiß man vielleicht für die Zukunft, dass man in diesem Arbeitsbereich nicht arbeiten möchte. Dann war das ja auch sinnvoll. Sonst hätte man vielleicht viel mehr Zeit in die Ausbildung gesteckt, um dann nach Jahren zu merken, dass das nicht das Richtige für einen ist.

Ich habe gesehen, dass der Beruf der Erzieherin nichts für mich ist, in dem Sinne, dass ich einfach mehr Herausforderungen brauche. Ich wollte vorher schon Grundschullehramt studieren und habe das mit dem FSJ nur noch bestätigt bekommen! Nun habe ich einen Studienplatz und habe aufgrund meines FSJ direkt eine Zusage bekommen, weil das FSJ an einigen Unis anerkannt wird und man "bevorzugt" wird, mit den entsprechenden Nachweisen.

6. Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.

Kinder- Chaotisch- Lehrreich

7. Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Die herzliche Umarmung von Kindern am frühen Morgen, vor allem nach dem Wochenende!

8. Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?

Kinderbetreuung inklusive Windeln wechseln, sauber machen, füttern. Essen zubereiten. Küche sauber machen, putzen, verkleiden bei Feiern. usw.

9. Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?

Einige Seminartage waren wirklich sehr lehrreich und haben viel Spaß gemacht. Einige waren eher langweilig und haben sich in die Länge gezogen, aber so ist das nun mal bei Seminaren. Es kann nicht immer alles spannend sein.

10. Möchtest du uns noch etwas mitteilen?

Wenn sich bei jemandem die Zeit ergibt, ein FSJ zu machen...MACHT ES! Es gibt viele verschiedene Einsatzbereiche und man lernt viel dazu und es macht wirklich Spaß in kurzer Zeit zu einem Team zu gehören. Es macht sich nur gut für euren Lebenslauf und für euer Leben selbst auch. Es ist wichtig, dass man auch mal was für andere tut und das freiwillig. In dem Moment, wo man nämlich was für andere tut, tut man auch was für sich.

Natascha Holling

1.    Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?


Den Freiwilligendienst wollte ich machen um Erfahrungen zu sammeln, da ein Beruf als Erzieherin oder Grundschullehrerin für mich in Frage kommen.


2.    Hast du in deinem Freiwilligendienst etwas Neues gelernt?


Ich habe viel Neues gelernt. Zum Beispiel das es viele Möglichkeiten gibt um an mein Ziel zu gelangen, ich muss nur mehrere ausprobieren. Oder dass ich die Emotionen von den Kindern schnell teilen kann wenn ich mit ihnen arbeite


3.    Wieso hast du deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz gemacht?


Ehrlich gesagt war das Zufall. Allerdings bin ich trotzdem vom DRK positiv angeregt aufgrund der großen Leitlinien und der Sorgfalt, die ich dort erlebe


  4.    Hast du dich in der Zeit verändert bzw. haben sich Fähigkeiten bei dir entwickelt?


Richtig verändert habe ich mich nicht aber einige Fähigkeiten haben sich stärker entwickelt


  5.    Siehst du für dich Vorteile durch deinen Freiwilligendienst?    


Natürlich sehe ich Vorteile. Der Freiwilligendienst wird mir ja mit einem Zeugnis am Ende anerkannt und ich kann es im weiteren Werdegang zusätzlich in guter Erinnerung behalten


6.    Beschreibe deinen Freiwilligendienst in nur drei Worten.


Mühsam – Erfreuend - Vielseitig


  7.    Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?


Ein entwicklungsverzögertes Kind sagte zu mir dass wir später heiraten, wenn er so groß ist wie ich :-)


 8.    Welche Tätigkeiten waren Teil deiner Arbeit?


Den Morgenkreis mit begleiten, Geschirr wegräumen und sauber machen, Windeln wechseln oder Toilettenbegleitung, Kinder beschäftigen, Bastelaktionen und Experimente überlegen, Kinder an und ausziehen, "Springkraft", Büroarbeiten für die Leitung, Dekoration für Festlichkeiten


  9.    Wie hast du die Bildungsseminare während deines Freiwilligendienstes erlebt?


Die Seminare waren spaßig und aufschlussreich. Manchmal etwas anstrengend oder weniger spannend wenn das Thema für einen selbst nicht passend oder nicht nützlich war. Die Abwechslung zwischen Praxis und Theorie war sehr stimmig. Arbeitszeiten waren toll und das Essen im Großen und Ganzen ganz gut. Die Teamer sind freundlich, hilfsbereit und ideenreich 


  10.   Möchtest du uns noch etwas mitteilen?


Ich bin sehr zufrieden mit dem Jahr und allem was dazu gehörte.


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