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Seminararbeit 

Grundlage der Seminararbeit ist ein ganzheitlicher, ressourcen- und lebensweltorientierter Bildungsansatz. Es werden vielfältige Lernprozesse auf kognitiver, sozialer und emotionaler Ebene angeregt. In den einzelnen Seminarwochen wird auf Methodenvielfalt geachtet, um die verschiedenen Fähigkeiten der Freiwilligendienstleistenden zu wecken und weiterzuentwickeln. Zu den Methoden gehören unter anderem Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Referate, Spiel- und Erlebnispädagogik, Exkursionen und mediengestützte Angebote. Kreative Angebote bieten den Freiwilligen die Möglichkeit, neue Ideen in den Dienst und in die Freizeit mitzunehmen.

Während des Seminars teilt sich die Gruppe für den Austausch zeitweise in kleinere Bezugsgruppen auf. Hier kann auch mit den Bildungsreferent*innen gemeinsam reflektiert werden.Darüber hinaus werden außerhalb der festen Seminarzeiten noch Sprechstunden angeboten, in denen die Freiwilligen allein mit ihren pädagogischen Fachkräften sprechen können.

Im Jahreszyklus werden für alle Freiwilligen in der Regel ein Einführungsseminar, drei Zwischenseminare und ein Abschlussseminar angeboten.

Das Einführungsseminar umfasst:

Ì  Kennenlernen und Teambuilding,
Ì  Klärung von organisatorischen Fragen,
Ì Aufklärung über die Rechte und Pflichten im FSJ und BFD,
Ì Austausch zu der Rolle als Freiwillige in der Einsatzstelle,
Ì  gemeinsame Überprüfung der Machbarkeit und Umsetzung hinsichtlich der Art und dem Umfang der Aufgaben durch Freiwilligendienstleistende im Dienst
Ì Erwartungsabklärung, 
Ì Wünsche für die nächsten Seminare,
Ì und das Besprechen der Befürchtungen der Freiwilligendienstleistenden.

Die Zwischenseminare behandeln:

Ì Persönlichen Rück- und Ausblick,
Ì Persönlichkeitsfördernde Themen wie z.B. Zeitmanagement, mein inneres Team, Rollen und Erwartungen,
Ì  Aktuelle gesellschaftspolitische Themen wie z.B. Flucht und Migration, Antidiskriminierung und Nachhaltigkeit,
Ì Übungen zum Perspektivwechsel wie z.B. Rollstuhlbasketball, blindes Frühstück.

Das Abschlussseminar beinhaltet:

Ì Abschlussreflexion,
Ì Abschlussaktion,
Ì Abklärung der ursprünglichen Erwartungen mit der Realität durch kreativen Methoden,
Ì Auseinandersetzung mit persönlichkeitsfördernden Themen wie z.B. den eigenen Lebenshaltungskosten.

 

 

Am Ende jedes Seminares findet eine Evaluation statt. Diese Ergebnisse bilden unter anderem die Grundlage für zukünftige Seminarplanungen.

Wesentliche Ziele sind der Bildungs- und Orientierungscharakter. Wobei auf den Seminaren insbesondere folgende Aspekte im Vordergrund stehen:

Ì  Reflexion der praktischen Tätigkeit und des Arbeitsalltags,
Ì Auseinandersetzung mit dem fachlichen Umfeld der Einsatzstellen,
Ì Stärkung der Eigenverantwortlichkeit, Teamfähigkeit und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

Pädagogische Begleitung

Um eine Umsetzung der Ziele im FSJ und BFD sicherzustellen, gibt es eine kontinuierliche pädagogische Betreuung während des gesamten Freiwilligendienstes. Hierzu zählen unter anderem:

Ì Begleiten Bildungsseminare im Umfang von mindestens 25 Tagen bei einem 12 monatigen Einsatz (pro Verlängerungsmonat ein weiterer Tag),
Ì  Einsatzstellenbesuche,
Ì Krisenintervention bei Bedarf,
Ì Telefonische Erreichbarkeit oder E-Mail Kontakte.

Die Bildungsziele der pädagogischen Begleitung sind vorrangig die soziale Bildung sowie die Persönlichkeitsbildung. Hierzu gehören zum Beispiel:

Ì  Konstruktive Lösung von Konflikten,
Ì  Reflexion des eigenen Handelns,
Ì Und das Bewusstwerden eigener Grenzen

Ebenfalls wichtig ist die Arbeitsweltorientierung:

Ì  Möglichkeit die Schlüsselkompetenzen der Berufswelt zu erlernen und zu festigen,
Ì  Soziale Berufsfelder praktisch und theoretisch kennenzulernen,
Ì  Einen Einblick in die Berufsrealität
Ì  Sowie berufliche Orientierungsmöglichkeiten.

Außerdem besteht als weiteres Bildungsziel noch die politische und gesellschaftliche Bildung.

 

Seminarhäuser

Die Bildungsseminare finden in festen Seminargruppen und in Seminarhäusern statt. Jede Seminargruppe wird durch ein festes pädagogisches Team begleitet, das während der Woche für die Belange der Gruppe zuständig ist. Die Seminargruppen bestehen aus 30 bis 40 Teilnehmenden und werden nach Möglichkeit in Einsatzbereichen (Pädagogik, Pflege, Rettungsdienst, Juleica) aufgeteilt.

Die Seminare finden in folgenden Einrichtungen statt:

Ì  Haus des Jugendrotkreuzes in Einbeck

Ì  DRK-Landesschule Bad Pyrmont

Ì  DRK-Seminar- und Tagungszentrum in Hannover

Ì Tagungshaus des DRK Kreisverbandes Stade in Stade-Hahle

 

 

Hierbei handelt es sich um eine Beispielwoche. Die Wochen werden von den jeweiligen Referent*innen gemeinsam mit den Freiwilligen (sofern Möglich) individuell gestaltet.